ADHS: Das einzige GitHub Repo, das du als Entwickler wirklich brauchst
Endlich zum Punkt: Das i-have-adhd Projekt macht AI-Assistenten erträglicher
Du kennst das doch bestimmt: Du stellst einer AI eine einfache Frage und bekommst erst mal einen Essay zurück. „Sehr gerne erklärt!" ruft sie dir entgegen, während du nur den einen Befehl brauchst, der dein Problem löst.
Klingt bekannt? Ist es auch.
Das Problem mit dem Endlos-Gerede
Moderne AI-Assistenten können einfach nicht anders. Irgendwie hat sich eingebürgert, dass jede Antwort mit drei Absätzen Einleitung, einer Umformulierung deiner Frage und einer ausführlichen Erklärung starten muss, bevor endlich der Code kommt, den du eigentlich wolltest.
Für Entwickler mit ADHD ist das mehr als nur nervig. Die额外的 kognitive Belastung, Relevantes vom Rauschen zu trennen, kann einen komplett aus dem Flow bringen. Was eine 30-Sekunden-Interaktion sein sollte, wird zur archäologischen Ausgrabung.
Aber mal ehrlich: Das betrifft uns alle. Wenn du mitten im Debugging steckst und schnell eine Antwort brauchst, willst du keine wissenschaftliche Abhandlung. Du willst den Fix.
Was das i-have-adhd Projekt macht
Genau da setzt dieses clevere GitHub-Projekt an. Es ist im Grunde ein Schalter, der AI-Assistenten sagt: „Komm bitte sofort zur Sache."
Die Kernpunkte:
- Erst die Lösung — Das Code-Snippet nach oben, Erklärungen optional nach unten
- Kein Smalltalk — „Gerne!" und „Hier ist wie" direkt weglassen
- Kurz erklärt — Warum nur, wenn das Was nicht selbsterklärend ist
- Action vorne — Commands und Code stehen im Mittelpunkt
Kurz gesagt: Ein „Direkt-zur-Sache"-Modus für deine AI-Tools.
Warum das die Zukunft ist
Hier wird es spannend. Als AI-Tools noch neu waren, mussten sie ständig beweisen, was sie können. Also gaben sie möglichst ausführliche Antworten. Die Zeiten sind aber vorbei.
Jetzt sollten die Tools sich an uns anpassen — nicht andersherum.
Das i-have-adhd Projekt steht für eine wichtige Verschiebung: AI sollte menschliche Arbeitsweisen unterstützen, nicht Designerfordern, dass wir uns an AI-Kommunikationsstile anpassen.
Dieser Trend wird wachsen. Rechnen wir mit mehr „Fokus-Modi", „Produktivitäts-Einstellungen" und kontext-bewussten Ausgabeformaten — je nachdem, was der Moment gerade braucht.
Der ehrliche Ansatz
Was ich an dem Projekt besonders mag: Der Name. „I Have ADHD" zu sagen, statt eine Einschränkung zu verstecken, ist erfrischend direkt. Es wird nicht als Bug formuliert, sondern als Feature-Request. „Mein Gehirn funktioniert anders — also sollten meine Tools das auch tun."
Genau richtig.
Wir müssen nicht „repariert" werden, um besser mit AI zu arbeiten. Die Tools müssen flexibel genug sein, uns abzuholen — ob wir gerade schnelle Antworten brauchen oder tiefer einsteigen wollen.
Das nächste Mal, wenn du auf „Absenden" klickst und dann erstmal drei Bildschirmseiten Einleitung über dich ergehen lässt: Es gibt jetzt Abhilfe. Und wenn nicht? Bauen es halt selbst.
Schau dir das Projekt auf GitHub an. Manchmal reicht eine kleine Prompt-Anpassung, um das gesamte AI-Erlebnis von frustrierend auf produktiv umzustellen.